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Sonntag, 09. August 2009
Dein Platz
Von isabella1965, 17:25

Du stehst am Platz,den GOTT dir gab.
Am Platz, den er dir zugedacht,
Dort nur bleibt er dein Schild und Stab,
Dort gibt er Frucht, dort wirkt er Macht.
Will er dich segnen, sucht er dich
Nicht in der ganzen weiten Welt,
Er sucht dich nur an deinem Platz,
Dem Platz, wo er dich hingastellt.

Bleib auf dem Platz, den GOTT dir gab,
und halte da in Treue aus!
Ist es ein Kreuz, steig nicht herab,
Ist´s Schmelzerglut, weich ihr nicht aus!
Blick auch nicht seufzend rechts und links,
Scheint er verborgen , irdisch, klein;
Auf diesem Platz, den GOTT dir gab,
Will er durch dich gepriesen sein.

Was du versäumst an deinem Platz,
auch wenn es niemand ahnt und sieht,
Das bringt um deinen Segensschatz
Vielleicht ein gottgeliebtes Glied.
Bedenk´s: den Platz, den GOTT dir gab,
Kann niemand füllen als nur du,
Es ist nicht gleich, ob du dort stehst;
Denn grade dich braucht er dazu.

Nimm täglich ihn aus GOTTES Hand,
Den Platz, den seine LIEBE gab.
Was sich an eignen Plänen fand
Bei dir noch; senk´s in CHRISTI GRAB!
Soll er begegnen dir mit Sieg,
Soll er erhören dein Gebet?
Er tut´s nur, wo sein Streiter treu
Auf dem gewies´nen Posten steht.
Brich dir nicht selbst die Krone ab,
Sag niemals deinem König Nein!
Nur auf dem Platz, den er dir gab,
Wird seine ganze Fülle dein.
Ja, auf dem Platz, den er dir gab,
Da jauchze du ihm fröhlich zu,
Daß jeder sieht: sein Wille ist
Dir Leben, Herrlichkeit und Ruh.

Sie, wenn er kommt, sucht er auch dich
Nicht in der ganzen weiten Welt,
Er sucht dich dort nur sicherlich,
Wohin er selber dich gestellt.
Und dann, o sel´ger Freudentag!
Wenn er an deinem Platz dich fand,
Versetzt er dich, gibt dir den Platz.
An seinem THRON im HEIMATLAND.

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Nimm einmal am Tag...
Von isabella1965, 17:11

...dein Herz in die Hand,
streichle es zärtlich und innig,
und danke Gott, dass du
fühlen und lieben kannst.

...dein Leben in die Hand.
Leg es dir als Geschenk
in beide Hände, und danke Gott,
dass er dich begleitet und segnet.

...deinen Geist, deine Vernunft
und Fantasie in deine Hände.
Staune und freue dich,
wozu du fähig bist, und danke
Gott für alle Gaben und Talente.

...deine Seele in die Hand.
Berühre sie ehrfürchtig und sanft,
und danke Gott, dass du
ihm unendlich kostbar bist.

... deine Verwundungen in die Hände.
Tröste sie, versöhne dich mit ihnen,
und danke Gott, dass er
dich heilen will, dass du dir
selbst verzeihen und dich
mit andern versöhnen kannst.

Klemens Nadelwald

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Dir, Gott, kann nichts unmöglich sein!
Von isabella1965, 17:05

Wenn die Kraft zum Leben fehlt und die Worte
zum Gebet;
wenn das: „Warum“ zum Himmel schreit und
keine Antwort liegt bereit. Wenn die Zukunft
sinnlos scheint und der Zweifel langsam keimt
- dann wirst du hören, dann bist du da.

Dir, Gott, kann nichts unmöglich sein.
Du bist bei dem, der ganz allein.
Wer traurig ist, dem bist Du nah.
Ich weiß, Du schenkst Geborgenheit,
führst sicher durch die dunkle Zeit.
Du sorgst treu für mich. Ja, Du bist da!

Wenn es keinen Ausweg gibt, weil man nur noch
Mauern sieht; wenn Trübsal alle Freude nimmt
und die Sorgen machen blind. Wenn der Weg in
die Tiefe führt und das Leiden größer wird,
dann wirst Du tragen, denn Du bist da!

Dir, Gott, kann nichts unmöglich sein.
Du bist bei dem, der ganz allein.
Wer traurig ist, dem bist du nah.
Ich weiß, Du schenkst Geborgenheit,
führst sicher durch die dunkle Zeit.
Du sorgst treu für mich. Ja, Du bist da!

All`das, was mich bedrückt, will ich Dir
geben -
ich leg in Deine Hand mein Leben.
Wenn ich mich bei Dir berge, nach Deinem
Willen frage,
wenn ich Schutz suche in Deiner Nähe und mit
Deinen Augen sehe - dann wirst Du reden, denn
Du bist da!

Dir, Gott, kann nichts unmöglich sein.
Du bist bei dem, der ganz allein.
Wer traurig ist, dem bist Du nah.
Ich weiß, Du schenkst Geborgenheit,
führst sicher durch die dunkle Zeit.
Du sorgst treu für mich. Ja, Du bist da!

Verfasser: Unbekannt

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Dienstag, 04. August 2009
Brücken
Von isabella1965, 16:00

Brücken
schütten Gräben nicht zu,
ebnen Unterschiede nicht ein,
schaffen Hindernisse nicht weg,
erkennen Trennendes an
und ermöglichen dennoch
Begegnung.

Peter Ganzert

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